regierungsstadt für südkorea
Entwurf für Südkoreas neue administrative multifunktionsstadt, Chungcheongnam-do
Der Entwurf für diesen UIA Wettbewerb basiert auf Südkoreas Wunsch, die Regierung zu demokratisieren und damit zu dezentralisieren mit einer neuen „Administrativen Stadt“. Das dafür ausgeählte Grundstück liegt etwa 150 km südlich von Seoul und ist hauptsächlich hügeliges Agrarland mit den dazugehörigen Gebäuden und einem grossen Fluss. Der Entwurf für die zukünftige Stadt ist von der einmaligen und unverwechselbaren koreanischen Hügel und Wasserlandschaft mit den Reisfeldkaskaden geprägt. Der Landschaft entsprechend wurden drei urbane Typologien entwickelt: Eine horizontale Teppichbebauung in der flachen Ebene, hohe mischgenutzte Gebäude an den Hügelhängen und Grossgebäude für die Hügelplateus. Diese Typologien sind verbunden mit einem Netzwerk aus Wasser und Erschliessungswegen, was konzeptionell ein hierachieloses patchwork ergibt und somit symbolisch die gewünschte Demokratisierung der Stadt symbolisiert.
Das traditionelle koreanische Prinzip des ‚Madang’ (Leere) wird in allen Masstäben angewandt. Die radiale Stadtstruktur legt sich um einen öffentlichen Park, lokale Nachbarschaften gruppieren sich um Quartiersplätze, Blöcke gruppieren sich um Höfe und Gebäude um Atrien und Innenhöfe – Räume zum Treffen und Erholen.
Die vorgegebene Ringstrasse bildet das Rückgrat der Stadt, an Ihr reihen sich Windturbinen zur elektrischen Versorgung der Stadt. Der dunkle Asphalt der Strasse wird als Wärmeabsorber entwickelt, der in Kombination mit Erdwärmepumpen Heizwärme erzeugt. Der öffentliche Park im Herz der Stadt bleibt teilweise Agrarland und trägt mit der Biomasse zum Nachhaltigkeitskonzept der Stadt bei.
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Aufgabe |
Wettbewerbsbeitrag |
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Bearbeitung |
2007 |
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Bauherr |
Staat Südkorea |
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Umfang |
280 Hektar |
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