schloss insel - harburg
Weiterentwicklung einer industriell genutzten Insel in der Elbe – Hamburg, Germany
Für die Harburger Schlosssinsel wird eine Vision entwickelt, die die Charakteristiken der Insellage stärkt und es zugleich ermöglicht, die verschiedenen Inselquartiere weiterzuentwicklen. Eine unmittelbare Beziehung zwischen den Inselrändern und der gegenüberliegende ‘Festlandbebauung’ erscheint nicht erforderlich, vielmehr erscheinen Kontraste sinnvoll.
Das bestehende Erschließungssystem ist Ergebnis der historischen Überlagerungen und bleibt als solches erhalten. Additionen zum Erschliessungssystem eröffnen neue Blickachsen, neue Fußwege- und Fahrradverbindungen binden die Insel an das Umfeld an und erschließen die Wasserkante. So wird die Hafenkante als Wechselspiel von Wasser und (Industrie-)Architektur besser erlebbar und
isolierte Grünräume vernetzt. Das Erschließungssystem definiert die zukünftige Parzellenstruktur, die in ihrer Flexibilität eine Vielzahl von Bebauungsstrukturen zulässt, um auf Marktnachfragen und zukünftige Nutzer reagieren zu können. So werden in einer nächsten Überlagerung aktuelle Ökonomie- und Nutzungsmuster ablesbar.
Im Gegensatz zur Flexibilität der Parzellen, werden die Freiräume und deren Qualitäten klar definiert. Sie bilden das Rückgrat der neuen Inselnutzung und sollten mit Priorität realisiert werden.
Der Schlossplatz wird als zentraler Freiraum, als Herz der Insel entwickelt. Als kulturelles und soziales Zentrum bietet er Möglichkeiten für Inselfeste, Märkte, Freiraumkino und Ausstellungen. Als ‘harter’, städtischer Platz geformt, liegt er einige Stufen über der restlichen Insel und integriert schützenswerten Bäumbestand im unmittelbaren Schlossumfeld.
| |
Aufgabe |
Wettbewerbsbeitrag |
| |
Bearbeitung |
2005 |
| |
Bauherr |
Stadt Hamburg |
| |
Umfang |
21 Hektar |
« zurück