waldquartier
Buckenberg Kaserne – Pforzheim

Verschiedene Schritte werden vorgeschlagen, um das Militärgelände in das unmittelbare Umfeld zu integrieren und zu einem zeitgenössischen Vorort umbauen. Der isolierte Exerzierplatz der Kaserne wird durch den Abriss eines Gebäudes zur umgebenden Stadt geöffnet. Als „grüner Teppich“ wird er von der bestehenden Nachbar-schaft über das Gelände bis zur ’Römischen Straße’ am Waldrand ausgerollt. Der einheitliche Grünraum mit seinen offenen Enden versteht sich als Almende-Wiese, die eine räumliche und visuelle Verbindung zwischen Stadt und Natur schafft. Eine neue Erschließungsstrasse kreuzt diese am ehemaligen ’Küchengebäude’, dass zukünftig gemein-schaftliche Nutzungen beherbergen wird. Die Gebäudemor-phologie der Mannschaftsgebäude wird entlang des neuen Grünraums fortgesetzt. Zusammen mit den Bestands-gebäuden bilden sie ein Rückgrat für die sich zukünftig anschließenden Hofbebauungen, welche sich östlich und westlich in die Tiefe des Grundstücks entwickeln. Dabei nehmen Gebäudehöhe und Bebauungsdichte von der Almende zur Waldkante kontinuierlich ab.

  Aufgabe Ankauf; Wettbewerbsbeitrag
  Bearbeitung 2002
  Bauherr Stadt Pforzheim
  Umfang 2 Hektar


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