biomassepark fliegerhorst
Oldenburg
Grundidee des Wettbewerbsbeitrags zur Umnutzung des ehemaligen NATO-Fliegerstützpunktes am Stadtrand von Oldenburg ist die Umnutzung des Flugfeldes zu einem ‚Biomassepark‘. Dieser dient der nachhaltigen Energieversorgung durch den Anbau nachwachsender Roh-/ Brennstoffe. Aufgrund des in der Auslobung definierten, ungewöhnlich hohen Anteils von Freiraum- & Landschaftsflächen, bieten sich für die Biomasseproduktion und deren lokale (thermische) Nutzung durch Wärme-Kraftkopplung ideale Vorraussetzungen. Dieses Thema bildet den roten Faden aller Planungsüberlegungen und gibt den drei angrenzenden Kommunen, die Möglichkeit sich als ein Zentrum der ‚Energieregion des Nordens‘ zu profilieren. Drei Zonen von produktiver Landschaft (insgesamt 190ha) ermöglichen einen jährlichen Biomasseertrag mit einem Heizwertäquivalent von ca. 530.000 Liter Erdöl. Dieser ist ausreichend um den Wärmeenergiebedarf von ca. 270 modernen EFH oder 40 energetisch verbesserter Mannschaftsgebäude sicherzustellen. Um die Biomasse nutzbar zumachen, wird das bestehende Nahwärmenetz des Fliegerhorstes genutzt und mit der Ansiedlung von neuem Wohnen und Gewerbe sukzessive ausgebaut und durch weitere BHKWs ergänzt. Durch die effizientere Energienutzung durch Wärmekraftkopplung besteht auch die Möglichkeit dezentraler, nachhaltiger Stromversorgung im Entwicklungsgebiet. Diese soll durch PV-Großanlagen auf den Dächern der fünf zu erhaltenden Großhangars ergänzt werden.
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Aufgabe |
Wettbewerbsbeitrag |
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Bearbeitung |
2005 |
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Bauherr |
Stadt Oldenburg |
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Umfang |
270 Hektar |
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